Paramente

Paramente sind die im Kirchenraum und in der Liturgie verwendeten Textilien, die oftmals künstlerisch aufwendig gestaltet sind.

Im Dezember 1978 wurden gewebte Vorhangtücher in der Stuttgarter Paramentenwerkstatt bestellt, und zwar zunächst zwei Paramente (rot und grün) für die Kanzel, ein weißer Fries für den Altar. Weitere Paramente wurden im September 1980 und im Mai 1984 bestellt, sodass die Gemeinde jetzt Paramente in den liturgischen Farben violett, weiß, rot und grün hat, die entsprechend dem Lauf des Kirchenjahrs wechseln. Alle Paramente wurden nach Entwürfen von dem Gemeindemitglied Peter Magiera ausgeführt. 

Das rote Parament zeigt ein Schiff in den Wellen und erinnert die Gemeinde daran, auf Jesu zu vertrauen.

Das weiße Parament drückt die Freude an Christus aus. Es zeigt Dornenkrone und Kreuz.

Das violette Parament steht für Vorbereitung und Buße. Eine Sonne scheint durch einen halb geöffneten Vorhang.

Das grüne Parament versinnbildlicht Wachsen und Reifen. Es zeigt die aufgehende Frucht aus dem Gleichnis vom Sämann.

Der Altarbehang für die Winterkirche ist das Antependium („Antepedium“ ist ursprünglich ein reich verzierter und bestickter Vorhang aus Stoff an der Vorderseite oder den Seiten des Altars. „Paramente“ sind die im Kirchenraum und in der Liturgie verwendeten Textilien, die oftmals künstlerisch aufwändig gestaltet sind), das mit dem Altar vom Brenz-Gemeindehaus übernommen wurde. Es wurde nach einem Entwurf von Andreas Felger, Bad Camberg, von D. Schmieg, Böblingen, hergestellt.