Orschel-Hagen-Brief August - September 2020

  • Liebe Leserinnen und Leser
  • Corona in Jubilate II
  • Pfarrer Küster geht in den Ruhestand
  • Meditativer Tanz - was ist das?
  • Besuchssdienst - Dank und Suche
  • Ja, wir dürfen!
  • Just for Kids
  • KiWo ja, aber anders!
  • Konfi fängt an
  • Neues von KERUDO
  • Ideen für den Sommer zu Hause

Liebe Leserinnen und Leser

Über allem steht zur Zeit: Corona. Auch über diesem Sommer, auch über den Sommerferien. Die Frage ist also: Fahre ich weg und mache Urlaub unter Corona-Bedingungen? Oder bleibe ich lieber hier? Denn man kann hier sehr gut Urlaub machen. Ich war vor ein paar Tagen in der Tourist-Info in der Innenstadt und habe einen Stapel mit guten Ideen für einen Urlaub zuhause bekommen.

Vielleicht fahren Sie auch nicht weg. Vielleicht genießen auch Sie diese Wochen zu Hause. Oder Sie fahren später, wenn die anderen schon wieder bei der Arbeit und in der Schule sind.

Ich mag es, wenn die Wohnstraßen so ruhig werden. Keine Schlangen an der Kasse und bei der Post nur drei Menschen am Schalter.

Ich lerne etwas in den Ferien. Unabhängig davon, wann ich in Urlaub fahre und selbst dann, wenn ich nicht wegfahre.

Ferien erinnern mich daran,

1. dass der Körper keine Maschine ist, dass er nicht läuft und läuft, sondern dass er eine Pause braucht. Der andere Rhythmus in den Ferien tut gut. Nicht so früh raus müssen. Nicht im Gehen den Kaffee trinken und unterwegs schnell etwas aus der Hand essen. Das tut gut.

Ferien sagen mir auch,

2. dass Arbeit zum Leben gehört, dass ich aber nicht lebe, um zu arbeiten.

Ferien sind Tage, an denen ich spüre: Du darfst sein, du kannst leben auch ohne Wecker und tausend Ansprüche und Erwartungen. Deine guten Energien und deine Kräfte müssen nicht ganz und gar bei der Arbeit verbraucht werden. Du kannst vier Stunden wandern oder du kannst den Garten neu anlegen oder die Fotos ordnen oder einfach nur die Beine hochlegen.

3. Und da bin ich auch schon beim letzten Punkt:

In den Ferien lerne ich neu, dass ich meinen Lebenssinn nicht nur im Schaffen finde. Mein Leben hat Sinn, wenn ich etwas Schönes erlebe, wenn ich mich am Garten freue oder ein Lied im Radio mitsinge.

Ich finde, es ist an der Zeit, diesen Sommer - Corona zum Trotz - so richtig zu genießen. Denn wenn ich etwas Schönes erlebe, dann wandere ich auf einer Straße zum Sinn. Es gehört zum Leben, dass wir Menschen uns beeindrucken lassen und in uns aufnehmen, was uns jeden Tag an Schönem geschenkt wird.

Das wünsche ich Ihnen und mir für diese Sommertage!

Corona in Jubilate II

Nachdem Gottesdienste in Kirchen unter erheblichen Vorsichtsmaßnahmen seit dem 10. Mai wieder erlaubt waren, hat der Oberkirchenrat ab 11. Mai seine Verfügung zur Schließung der Gemeindehäuser aufgehoben. Er empfiehlt eine schrittweise Öffnung der Gemeindehäuser mit Vorsichtsmaßnahmen gemäß den Vorgaben der örtlichen Behörden. Das gilt sowohl für eigene Veranstaltungen als auch für Vermietungen. Die Verantwortung liegt nun beim Kirchengemeinderat.

Dieser hat in seiner Sitzung am 17. Juni auf der Basis der immer wieder modifizierten Regelungen von Landesregierung und Landeskirche intensiv beraten und für die verschiedenen Bereiche unseres Gemeindelebens folgende Beschlüsse gefasst:

Andachten / Gottesdienste

Gemäß unserem Beschluss in der letzten Sitzung haben wir seit dem 17. Mai sonntags jeweils um 9 Uhr, um 10 Uhr und um 18 Uhr eine Andacht gefeiert. Die Besuchszahlen der Gottesdienste zeigten, dass der frühe Gottesdienst um 9 Uhr eher wenig Zuspruch gefunden hat.

Deshalb wurden für die Gottesdienste bis Ende August folgende Zeiten festgelegt:

- Ab Sonntag, 21. Juni, sollen Andachten um 10 Uhr und um 18 Uhr Uhr bis Ende Juli beibehalten werden.

- Im August sollen dann nur Gottesdienste/ Andachten um 10 Uhr stattfinden. Das musikalische Abendgebet ZwischenZeit, das vorwiegend von Menschen mittleren Alters besucht wird, kann wieder im Gemeindehaus oder in der Kirche stattfinden.

Öffnung Gemeindehaus

Für Kinder- und Jugendarbeit liegt eine Verordnung des Sozialministeriums vom 29.05.2020 vor, in der wieder Aktivitäten zugelassen werden. Dabei müssen in genutzten Innenräumen und Außenräumen jeweils 10 qm pro Person vorgesehen werden. Diese Bedingungen können wir im Saal (ca. 175 qm ohne Bühne) und im Außenbereich leicht erfüllen. Auf dieser Basis findet die Jungschar seit dem 26. Juni wieder statt.

Für die KiWo sind die Randbedingungen derzeit noch wesentlich schwieriger einzuhalten. Unser hoch motiviertes und kreatives Ki- Wo-Team hat nach intensiven Diskussionen beschlossen, wegen vieler Einschränkungen eine KiWo in besonderer Form durchzuführen.

Für unsere Angebote, die hauptsächlich von Senioren besucht werden (Mittagstisch, Jubilatetreff, Gymnastik für Frauen, …), wollen wir bis nach den Sommerferien die Absage aufrecht erhalten. Dies geschieht zum Schutz der nach derzeitigem Wissensstand gesundheitlich besonders gefährdeten Senioren.

Chorproben im Gemeindehaus bzw. in der Kirch

Nachdem seit dem 18. Juni von der Landeskirche ein Infektionsschutzkonzept für die kirchenmusikalische Arbeit vorliegt, kann sowohl von der Chorgemeinschaft als auch vom Projektchor der Saal des Gemeindehauses oder die Kirche für Chorproben unter Einhaltung der Bedingungen des Schutzkonzeptes Kirchenmusik genutzt werden. Die Chorgemeinschaft hat sich bereits am 25. Juni zu einer Probe in der Kirche getroffen.

Dr. Martin Willmann

Pfarrer Küster geht in den Ruhestand

Liebe Orschel-Hagener Gemeindemitglieder, jetzt ist es Zeit, dass ich mich von Ihnen verabschiede. Zum 1.Oktober gehe ich in den Ruhestand. Mal sehen, wie ruhig der wird.

Sieben Jahre war ich Pfarrer an der Auferstehungskirche. Waren es fette oder magere Jahre, das mögen andere beurteilen. Für mich und meine Frau waren es gute Jahre. Wir haben uns willkommen und aufgenommen gefühlt, auch in Ihrer Gemeinde, unserer Nachbargemeinde.

In Orschel-Hagen hatte ich schon zu meiner Schulzeit Freunde. Eine Erinnerung bleibt mir unvergessen. Discobesuch im Gemeindehaus. Das muss so Anfang der Siebziger gewesen sein. So etwas gibt es heute nicht mehr. Daran merke ich, es hat sich viel verändert.

In der letzten Vakatur durfte ich als Vertretung in Orschel-Hagen tätig sein. es war spannend, Einblicke in eine andere Stadtgemeinde zu erhalten. Es war gut, zu sehen, wie alles bestens organisiert wurde. Einige Trauerfeiern hatte ich in den Jahren übernommen. Als Seelsorger wurde ich freundlich angenommen, ebenso im Altersheim. Für Sie freue ich mich, dass Ihre Kirche mit dem besonderen Innenraum der Gemeinde erhalten bleibt.

Ihnen wünsche ich, dass Sie sich in der Gemeinde aufgehoben fühlen. Unterstützen Sie weiterhin Ihre Gemeinde. Sie ist der Ort, in dem die Liebe Gottes in besonderer Weise sichtbar werden kann, Gottes Wort hörbar wird und zum Tragen kommt. Bleiben Sie wohlbehalten.

Ihr Nachbarpfarrer Bernd Küster

Meditativer Tanz - was ist das?

Ruhige und lebendige Musik kann die Seele zum Schwingen bringen.

Und dann kann es geschehen, dass es den ganzen Menschen erfasst und in Bewegung umgesetzt werden will. Wenn wir einfache Schritte miteinander einüben, kann dies zu einem frohen Erleben werden, welches sich im Kreis noch deutlicher spüren lässt. Körper und Seele in Einklang bringen und daraus Kraft schöpfen ist der Grundgedanke von konzentrierter Bewegung. Wenn nun dort hinein ein hilfreiches Wort fällt, dem man nachsinnen und nach-tanzen kann, dann ereignet sich das, was man meditativen Tanz nennt.

Vielleicht lädt der Text von Augustin (4. Jh.) ein, die Lust am Kommen zu steigern: „Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, verbindet den Einzelnen zur Gemeinschaft. Und er fordert und fördert: Gesundheit und klaren Geist und eine beschwingte Seele.“

Frauen und Männer, jung und älter, sind eingeladen dies auszuprobieren. Flache, leichte Schuhe bitte mitbringen. Keine Anmeldung, einfach dasein.

Dorothea Schütz

Besuchssdienst - Dank und Suche

Ein herzliches Dankeschön an Gabriele Dingler für den Besuchsdienst in der Frankfurter Straße. Danke für die Zeit und die persönlichen Grußworte an unsere Jubilare!

Wenn Sie Lust haben, den Besuchsdienst in der Frankfurter Straße bei freier Zeiteinteilung zu übernehmen, dann melden Sie sich bitte im Pfarramt. Das Team des Besuchsdienstes freut sich sehr über neue Mitarbeiter/ innen.

Iris Dratz

Ja, wir dürfen!

Unsere Landeskirche hatte letztes Jahr den Weg frei gemacht, dass Kirchengemeinden alle Menschen anlässlich ihrer bürgerlichen Eheschließung segnen dürfen, also sowohl hetero- als auch homosexuell lebende Menschen. Der Kirchengemeinderat und ich haben uns sehr gefreut über diesen Beschluss und dürfen nun auch offiziell alle Ehepaare, egal welcher Sexualität, segnen!

Wir sind eine wahrhaft offene Kirchengemeinde, die alle Menschen willkommen heißt!

Danke!

Pfarrerin Silke Bartel

Just for Kids

Das neue offene Angebot für 10- bis 14-Jährige in Orschel-Hagen

„Just for Kids“ sind verschiedene offene Angebote in ganz Reutlingen für alle zwischen 10 und 14 Jahren. Finanziert wird das Ganze von der Stadt Reutlingen und durchgeführt von verschiedenen Trägern, unter anderen dem esjw. Mit 30 % meiner Stelle darf ich das neue Angebot für OH im „Jungscharkeller“ und auf den umliegenden Wiesen aufbauen.

Ein erstes begegnungsarmes Projekt zur Corona-Zeit hat in Orschel-Hagen bereits stattgefunden. Um mich und das Projekt vorzustellen und erste Kontakte zu knüpfen, installierte ich mit tatkräftiger Unterstützung aus der Jubilategemeinde eine Wäscheleine und einen Briefkasten. Dort konnten Fragen beantwortet und Spielideen abgeholt werden. Daneben wurde ich mit @kidsorschelhagen auf Instagram aktiv und informiere dort und über die Homepage www.esjw.de weiterhin über Aktionen und Angebote. Ich bin gespannt, was sich in nächster Zeit auch in Kooperation mit dem Jugendhaus Orschel-Hagen, der Jubilategemeinde und anderen Akteuren des Stadtteils entwickelt, und freue mich darauf, bald mehr zu berichten.

Carolin Lutz

KiWo ja, aber anders!

In diesem Jahr gibt es von Montag bis Freitag von 10-14 Uhr eine Halbtags-outdoor-KiWo mit warmem Mittagessen - alles unter Berücksichtigung aller Hygieneanforderungen und kontaktloser Ausgabe!

Es gibt keinen Ausflug, keine Großgruppenspiele, kein Samstagsprogramm, keinen Familiensonntag, keinen Familiengottesdienst. Aber es gibt besondere Spiele und Bastelarbeiten, bei denen 1,5 Meter Abstand eingehalten werden kann. Das biblische Thema „Arche Noah“, das wir schon im Winter wählten, passt nun super. Die Gruppen bekommen je einen Wiesenplatz auf unserem großen Gelände, mit Biergarnituren und Pavillons.

Alle angemeldeten Familien werden per E-Mail über die Änderungen und die notwendigen Hygienevorschriften informiert. Wir freuen uns, dass wieder fast alle Mitarbeiter/ innen mitmachen!

Achim Wurst und das Leitungsteam

Konfi fängt an

Am Mittwoch, 16. September, um 15 Uhr fängt der neue Konfi-Jahrgang an. Wir treffen uns im Gemeindehaus. Dieses Jahr wird besonders, weil wir zusammen mit der Auferstehungskirche den Konfi planen und durchführen. Das freut mich sehr! Und es geht gleich richtig los: am Wochenende 18.-20. September fahren wir – so Gott will und uns Corona keinen Strich durch die Rechnung macht – in ein Kloster nach Bellemagny in Frankreich. Das Kloster wird von Benediktinerinnen geleitet und die Mutter Oberin ist eine ganz famose Frau (die im Übrigen aus Bayern stammt)!

Silke Bartel

Kloster Bellemagny in Frankreich

Neues von KERUDO

Pfarrer Sylvance Okumu, seiner Familie, Lydia und den anderen Kindern der Lambwe-Schule geht es gut.

Sylvance Okumu bittet um unsere Hilfe. Das Laptop, das vor neun Jahren von Pfarrer Matthias Wagner gesponsert wurde, ist defekt. Ein neues Laptop ist derzeit in Nairobi nicht unter 700 € zu erhalten.

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 16. Juni beschlossen: Alle Spenden ab April aus der KERUDO-Dose werden für das neue Laptop verwendet. Der Restbetrag wird über den Jubilate-Verfügungsfonds vorgestreckt. Das bedeutet, dass vorläufig alle Spenden aus der Spendendose zur Tilgung des Vorschusses dienen.

Selbstverständlich können Sie gerne auch direkt eine Spende auf unser Spendenkonto bei der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde veranlassen. Die Konto-Daten stehen nebenan auf der Seite 11. Bitte geben Sie dann an: Verwendungszweck „Jubilate-KERUDO-Laptop“

Falls Sie Lydia oder die Lambwe-Schule unterstützen möchten, bitten wir Sie, dies bis auf weiteres als Direktüberweisung an o.g. Konto mit entsprechendem Verwendungszweck zu tätigen.

Wir informieren Sie, sobald der „Kredit“ des Verfügungsfonds getilgt ist und die KERUDODose wieder allgemein genutzt wird.

Vielen Dank im Voraus.

Liebe Grüße von Pfarrer Sylvance Okumu
– bleiben Sie gesund!

Sabine Mess

Ideen für den Sommer zu Hause

Es sind vielfältige Ideen für den Sommer zu Hause per Mail eingegangen, mehr als der Orschel-Hagen-Brief Seiten hat. Aber das Internet ist groß und so finden Sie die ausführlichen Sommertipps hier auf der Homepage der Jubilatekirche.

  • Thomas und Sabine Martin geben umfangreiche Wandertipps für die Schwäbische Alb.

  • Iris Dratz schwärmt von einer Fahrradtour im Neckartal.

  • Das Buchlädle verrät Leseempfehlungen der MitarbeiterInnen.

  • Der Kindergarten „Kinderwelt“ empfiehlt eine Schatzsuche der besonderen Art.

  • Gabriele Dingler regt zum Mitmachen an beim „Sonnengruß“.

  • Uwe Schroeder von der Jungschar meint, die Kids sollten mal „türmen gehen“.

  • Edith Willmann wirbt für die Erkundung des Biosphärengebietes ohne Auto (www.biosphaerengebiet-alb.de)

  • Wer ein Herz fürs Unspektakuläre hat, kann am Fotowettbewerb „Mauerblümchen und Ritzenrebellen“ von BUND, Stadt RT und FairEnergie teilnehmen (mauerbluemchen. bund-reutlingen.de)

Urlaub vor der Haustüre - Wandertipps für die Schwäbische Alb

Als Reutlinger ist einem der Anblick der Schwäbischen Alb wohl vertraut, man hat sie jeden Tag vor Augen - die "rauhe Alb". Aber an Wochenenden und in der Urlaubszeit stellt man anhand der Autokennzeichen dann fest, wir wohnen eigentlich da, wo andere Urlaub machen.

Wir haben alles vor der Haustüre, den schwäbischen "Niagarafall" in Bad Urach, am Wochenende wahrscheinlich genauso stark frequentiert wie das Original. Viele Kilometer Wanderwege direkt am Abgrund - Kenner sagen dazu auch "Albtrauf". Jede Menge Burgen mit viel Geschichte drum herum, manchmal halb zerfallen oder auch noch gut in Schuss. Schloss Lichtenstein kann man durchaus als kleines "Märchenschloss" bezeichnen, zudem lädt der Kletterpark in unmittelbarer Nähe ein, die Gegend aus der Vogelperspektive zu bewundern. Wer es kalt und dunkel mag, die Schwäbische Alb bietet jede Menge Höhlen, wovon etliche begehbar sind und manche nur, wenn man einen Höhlentaucher in der Familie hat - als Beispiel sei der Blautopf genannt. Selbst auf einen Freizeitpark mit Riesenrad und traumhafter Aussicht muss man nicht verzichten, das "Traumland" bei der Bärenhöhle hat von Mai bis September geöffnet, das Nebelhöhlenfest mit Bierzelt und Fahrgeschäften über Pfingsten. Auch kulinarisch hat die Alb viel zu bieten, zum einen die vielen Gasthöfe, die ihr Fleisch, Obst und Gemüse aus nächster Nähe beziehen und zum anderen die vielen "Hocketen", die es in jedem "Flecka" über die Sommermonate verteilt auf der Schwäbischen Alb gibt.

Für den Wanderer jeder Altersklasse hat die Alb viel zu bieten, anspruchsvolle Anstiege, Waldwege oder auch lange asphaltierte Strecken. Wanderwege, die an Burgen, Felsen, Höhlen, Bächen und Flüssen vorbeiführen oder auch "aussichtslose" Wege, vorbei an grünen Wiesen, Feldern und durch den "dunklen Tann". Gerade Letzteres hat auch den Begriff "Waldbaden" geprägt, wandern im Wald, um wieder zur Ruhe zu kommen, Kraft zu tanken und die Natur zu genießen.

Da wir fast jedes Wochenende und auch während unseres Urlaubs auf ausgedehnten Wanderungen "unsere" Alb erkunden, stehen wir gerne jederzeit mit Tipps zu Wanderungen und Sehenswürdigkeiten zur Verfügung, unsere Kontaktdaten können im Pfarramt bei Interesse gerne angefragt werden.

Sabine und Thomas Martin

Radtour durch das Neckartal – idyllisch am Neckar entlang und mit toller Aussicht auf die Schwäbische Alb

Wir sind eine 27 km lange Radtour gefahren, die unterwegs viele Möglichkeiten zum Verweilen, auch zum Einkehren, mit sich bringt.

Wir starten in Orschel-Hagen und fahren am Heizwerk vorbei, den Reichenbach entlang. Dann überqueren wir die Kreisstraße nach Metzingen und fahren an den Feldern entlang nach Oferdingen. In Oferdingen der Beschilderung Richtung Pliezhausen folgen und dann Richtung Mittelstadt-Neckartenzlingen am idyllisch gelegenen Neckar weiter fahren, unterwegs gibt es viele Möglichkeiten eine Pause direkt am Neckar einzulegen.

Wir fahren dann durch Neckartenzlingen, weiter nach Bempflingen, Riederich und Metzingen. In Metzingen dann über den Metzinger Wald, der Radweg bietet eine wunderschöne Aussicht auf die Schwäbische Alb, nach Sondelfingen und von dort wieder zurück nach Orschel-Hagen.

Iris Dratz

Buchtip vom Buchladen Rappertshofen

Der kleine Laden der unerfüllten Wünsche 

Roman von Ella Griffin

Taschenbuch, Goldmann Verlag 

Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Preis: 10,00 €

Unbedingt lesenswert weil…

...von allem etwas dabei ist. Ein bisschen Herz und Schmerz, die Überlegung, was man mit Erinnerungen macht und ob man sich der Vergangenheit stellen will. Und zudem ist es leicht zu lesen, genau richtig für ein Wochenende im Liegestuhl.

Zum Inhalt:

Es ist ein Ort voller Schätze und Erinnerungen. Ein Leben lang hat Noras Großmutter die wundervollen Geschenke gesammelt, die ihr Mann von seinen Reisen mitbrachte. Jetzt, wo Granny gestorben ist, soll das Haus in Dublin mitsamt den Kostbarkeiten verkauft werden. Doch Nora, die gerade eine schwierige Trennung durchlebt, ist noch nicht bereit für den Abschied. Beim Sichten und Stöbern kommt ihr der Gedanke, wie wundervoll es wäre, für jedes Ding einen passenden neuen Besitzer zu finden. Keine leichte Aufgabe, doch endlich beginnt Nora damit, die Vergangenheit loslassen und dem Glück eine neue Chance geben.

Los, wir gehen auf Schatzsuche!

Das ist eine tolle Sache! Macht euch auf eine ganz besondere Schatzsuche.

Es geht hier nur um eine Schatzkarte und auch nicht um glänzendes Gold!

Nein, hier geht es um besondere Schätze! Haltet eure Augen auf!

Ihr könnt diese Schatzsuche am besten mit der ganzen Familie spielen. Vielleicht haben Mama und Papa auch Lust dazu?!

Das Besondere ist, ihr könnt es in der Wohnung spielen aber auch super draußen, im Garten oder bei einem Spaziergang

Ihr braucht dazu nur gute Augen!

Macht euch mal auf die Suche und sucht alle etwas:

  • Hartes
  • Weiches
  • Kuscheliges
  • Langes
  • Rotes (geht auch mit allen anderen Farben)
  • Rundes
  • Spitziges (aber vorsicht! Nicht verletzen)
  • Kleines
  • Ekliges
  • …..

Ihr könnt euch noch viele weitere Sachen ausdenken. So kann jeder Mal die anderen Familienmitglieder auf Schatzsuche schicken.

Ein kleiner Teil des Sonnengrußes

Bild 1
Wir beginnen im Sitzen.

Unsere Hände liegen entspannt auf unsren Oberschenkeln.
Wir atmen tief ein und wir atmen lang aus.
Dies tun wir dreimal hintereinander.

Bild 2 und Bild 3
Mit der nächsten Einatmung heben wir unsere Arme und führen sie über die Schultern Richtung Himmel.

Die Handflächen berühren einander nicht.
Die Schultern bitte nicht zu den Ohren hochziehen, sie bleiben locker und entspannt.

Bild 4
Mit der Ausatmung führen wir unsere Hände vor unserem Herzen zusammen, die Daumen berühren unser Brustbein.

Diese Übung wiederholen wir fünfmal.
Der Sonnengruß macht uns im Schulter-und Herzbereich lockerer und offener, er verbindet Erde und Himmel miteinander.
Die Übung kann auch im Stehen durchgeführt werden.

Viel Freude beim Üben in der Sommerszeit!

Gabriele Dingler

Die Kids sollten mal „türmen gehen“

Tipps für Ausflüge, die zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad erreichbar sind.

Geh doch einfach mal türmen…..also, suche drei Türme rund um Reutlingen auf.

Den Achalturm, das Käpfle in Richtung Gönningen oder die Pfullinger Unterhose.

Bei allen drei Türmen gibt es auch Feuerstellen, wo man super grillen kann.

Die Pfullinger Unterhose bietet sich, durch den Doppelturm noch für ganz besondere Spielideen an.

Zwei Personen starten unten am Turm, einer rennt rechts hoch, der andere links. Wer hat die 100 Stufen als erstes bewältigt?

Man kann auch ein Wettrennen im Turm machen. Einer startet oben, einer unten. Gerannt wird, bis einer den anderen eingeholt hat. 

Beide Varianten sollten nur durchgeführt werden, wenn keine anderen Besucher im Turm sind.

Beim Achalmturm könnte eine der Herausforderungen darin bestehen, dass man auf eine der großen Linden klettert. Müsste für Kinder ab 8 Jahren, unter großen Anstrengungen, möglich sein.

Uwe Schröder